Das Wasserschutzgebiet „Zeller Stollen“ soll bald ausgewiesen werden. Es ist schon jetzt mit seinen 66 km² das Trinkwassereinzugsgebiet von über der Hälfte Würzburgs, und anderen Gemeinden der Region.
In diesen heißen Sommertagen erleben wir, dass die Bevölkerung Wasser unbedingt zum Leben braucht. Wasser ist lebensnotwendig, Gips nicht.
Um so unverständlicher ist es, dass die Regierung Unterfranken erlaubt, dass Bayerns größtes Gipsbergwerk in diesem Wasserschutzgebiet errichtet würde. Das würde die Wasserversorgung vermindern. Das wissen auch die potentiellen Bergwerksbetreiber, und sie hoffen, dass sie das durch Beobachten und Ergreifen von Maßnahmen den Wasserverlust beherrschen können. Die Mainpost hat berichtet: https://www.mainpost.de/franken/altertheim-iphofen-geplantes-gips-bergwerk-von-knauf-welche-neuen-informationen-gibt-es-jetzt-111999378
Allerdings dürfte das Bergwerk nicht genehmigt werden, allein schon weil ein Wasserverlust nicht ausgeschlossen werden kann.
Das Trinkwasser ist in Gefahr: Jeder Tropfen Wasser, der verloren geht, ist einer zu viel.
Deshalb ist die Wasserschutzgebiets-Schutzverordnung des Landratsamtes sehr zu begrüßen, in der festgeschrieben werden soll, dass Bergbau im Wasserschutzgebiet in keiner Zone und unter keinem Umständen erlaubt ist.
Danke, dass so viele unterstützende Stellungnahmen dafür bis 20.7.2026 eingegangen sind.
Kein Bergwerk im Wasserschutzgebiet
Die wichtigsten Kritipunkte am Bergwerk sind hier übersichtlich zusammengefasst in einem
>> Faktencheck.